
Gerade in alten Bauwerken liegen Balkenköpfe
oder ganze Schwellen auf nicht oder nicht mehr gegen
Feuchtetransport abgedichteten Mauerteilen auf.

Besteht
in diesen Bereichen die Gefahr erhöhter Holzfeuchten,
können die noch ausreichend tragfähigen
Balkenköpfe vorbeugend geschützt werden.
In diesen schwer zugänglichen Bereichen und
zusätzlich in Knotenpunkte von Holzkonstruktionen
können IMPEL-Bordübel erfolgreich eingesetzt
werden. Bei Holzfeuchten über 20% erfolgt eine
schnelle Diffusion in den feuchten und somit pilzgefährdeten
Bereichen (siehe Tabelle). Zu beachten ist, daß
die Diffusion in Faserrichtung schnell, senkrecht
dazu jedoch nur wenig erfolgt (Bild 5).
Impel-Bordepots sind
nur wirksam in feuchtem Holz. Trockenes Holz ist
dagegen nicht durch Pilze gefährdet. Damit
wirken Impel-Bordepots wie eine Versicherung.
Gegen Insekten können Impel-Bordepots daher
nur nach Durchfeuchtung des Holzes wirksam werden.
Abmessungen
Bohr-Raster siehe
Zulassung und Technisches Merkblatt
Bauholz: 8*50mm, Vorbohren 10mm
Fensterrahmen: 6*50,
bzw. 8* 20-25mm, Vorbohren
8, bzw. 10mm
Sondergrößen
für Telegraphenmasten, Spielgeräte etc.
(Holz, das im Erdboden eingegraben und damit ständig
feucht ist): 12*100mm
Kombination
mit Boracol 20:
Bei Verwendung von BORACOL 20 zu Bohrlochtränkung
erfolgt aufgrund der Diffusionshilfsstoffe auch
eine Penetration senkrecht zu den Fasern.- Im Zweifelsfall
sollte daher eine kombinierte Behandlung erfolgen,
wobei erst eine Bohrlochtränkung vorgenommen
wird und anschließend die Bohrung mit einem
IMPEL Bordübel verschlossen wird.

Die Verteilung von Bor
wird nur durch die Holzfeuchte und damit natürlich
auch durch die Holzart bestimmt.